Archiv 2019

1. Mai und 2. Mai – KI aktiv dabei

Laut offiziellen Angaben haben rund 700 Menschen an Demonstration und Kundgebung des DGB zum 1. Mai teilgenommen. Darunter natürlich auch Mitglieder der Kommunalen Initiative. Weitere Informationen sind dem MAIN-ECHO vom 03.05. zu entnehmen. Hier einige Bilder.

Für den 2. Mai hatte die AfD angekündigt, in der Stadthalle ihren EU-Wahlkampf zu eröffnen, und zwar mit dem wegen seiner offen antisemitischen Rede vom 3. Oktober 2003 aus der CDU ausgeschlossenen Martin Hohmann. Auch hierzu hatte die KI ihre Mitglieder mit aufgerufen. Weitere Infos hierzu auf den Seiten vom Bündnis gegen Rechts und des neuen Stadmagazins 361 Grad. 
Auch hier einige Bilder von J. Büttner dazu, die KI-Mitglieder in Aktion zeigen:

Das MAIN-ECHO meldete dazu: „AfD in Aschaffenburger Stadthalle: Draußen mehr Gegendemonstranten als Zuhörer drinnen“

Kopfsteinpflaster durch Betonplatten ersetzen?

Soll die Altstadt mit geschliffenen Betonplatten planiert werden?

Diese Frage hat die Stadträte der KI beschäftigt. Es gibt hier zwei Positionen die sich gegenüberstehen. Unstrittig: der momentane Flickenteppich – vor allem in der Pfaffengasse – ist weder behindertengerecht noch kinderwagen- und fahrradfreundlich. Muss deshalb aber eine Lösung her, bei der Natursteinpflaster fast komplett entfernt und durch geschliffene, fugenlose Betonplatten oder sogar Farbasphalt ersetzt wird? Ist das altstadtgerecht? KI-Stadtrat Büttner hat hier eine klare Stellungnahme im Planungssenat abgegeben, die leider im Main-Echo nicht veröffentlich wurde. „Wir entfernen hier vorhandenes Natursteinpflaster durch geschliffene Betonplatten. Der Altstadtcharakter wird mit dieser Maßnahme zerstört! Ich kann dieser Entwicklung nicht zustimmen.“

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KI: Aschaffenburg als Großstadt – Umlandgemeinden mit Stadt vereinen!

Die an das Gebiet der Stadt Aschaffenburg angrenzenden politischen Gemeinden sind faktisch schon jetzt Teil der Stadt. Dieser Anachronismus behindert eine sinnvolle regionale Raumplanungs- und Strukturpolitik aus einem Guss. Die Vereinigung dieser Gemeinden mit der Stadt zu einer Großstadt hätte viele Vorteile. Eine optimale Mobilität durch großstädtisches öffentliches Bus- und Schienenangebot wäre möglich. Denn die 30.000 Pendler aus den angrenzenden Landkreisen in die Stadt brauchen einen funktionierenden ÖPNV. Die Stadtwerke könnten diesen Großraum andienen. Der Umstieg der Pkw-Pendler in Bahn und Bus wäre leichter. Das Umland und die Region wären damit besser an die Stadt angebunden. Die Reaktivierung der Bauchgaubahn wäre ein weiterer Baustein. Der S-Bahnanschluss Frankfurt gehört dazu. Der Zusammenschluss würde den politisch ausgeschlossenen Bürgern demokratische Mitwirkungsrechte- und Möglichkeiten in allen Bereichen ihres Oberzentrums, der Stadtpolitik sichern.

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Verkehrsplanung: KI unterstützt Variante 3

Großzügige Fußgängerareale und Klimaverbesserung nötig – Lärm und Schadstoffe raus aus der Innenstadt!

Drei Varianten zur Innenstadtberuhigung und Verkehrsvermeidung wurden im Stadtrat vorgestellt. Die Variante 3 mit einer „Umweltzone“ vom Dalberg bis zum Hauptbahnhof hat sich als beste Variante gezeigt um Klimaziele und saubere Luft zu erreichen.

Wir können bei allen Varianten den Versuch erkennen zu Verbesserungen zu gelangen. Leider bleibt bei der Variante 1 – die Einführung der Tempo-30 Zone für die gesamte Innenstadt – das Ergebnis hinter den Erwartungen weit zurück. Lediglich die Beruhigung der Luitpoldstraße wäre ein erster Schritt.

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Aufruf zum Aschaffenburger Ostermarsch 2019

Unter den Überschriften ABRÜSTEN STATT AUFRÜSTENNein zum Krieg! Verbot aller Atomwaffen! Entspannung jetzt!
ruft die KI mit zum Aschaffenburger Ostermarsch 2019 auf.

Samstag, 20. April, Auftakt: 11:00 Uhr, Stiftsplatz

Anschließende Demo durch die Innenstadt – Abschlusskundgebung: Schöntal, Eingang City-Galerie

Hauptredner ist Joachim Guilliard, Heidelberg, Publizist und Friedensaktivist

Flugblatt mit Forderungen und ausführlichem Aufruftext herunterladen

Schüler fordern: Radikaler Wandel der Klimapolitik notwendig!

Der Druck der weltweiten Schülerproteste für eine andere Klimapolitik ist beeindruckend und dringend notwendig. Renommierte Klimawissenschaftler informieren uns seit Jahrzehnten über die massiven Klimaprobleme. Mehr als 23000 Wissenschaftler haben mittlerweile unter „scientists for future“ eine Stellungnahme unterzeichnet und meinen, „die Anliegen der jungen Menschen sind berechtigt“. Das meinen wir auch.

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Dieselfahrverbote in Aschaffenburg!

Mitte 2015 flog der VW-Abgasskandal auf. VW musste die Abgasmanipulationen beim Diesel-Motor einräumen, nachdem sie in Amerika nachgewiesen wurden. Erstaunlich aber: Deutsche Ingenieure und das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) haben dies nicht bemerkt oder wollten es nicht bemerken. Bis heute weigert sich die Politik, vorhandene und effektive Hardwarenachrüstungen zur Abgasreinigung bei den „Schummelherstellern“ durchzusetzen. Aber es kommt noch dicker: Einem Aschaffenburger Bürger, der sich für die Musterfeststellungsklage eingeschrieben hat, droht nun die Zwangsstilllegung seines VW Diesels, weil er sich weigert, das Software-Update einspielen zu lassen.

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Verkehrslenkung: Endlich kommt die Diskussion in Gang!

Für eine lebensgerechte Stadt!

Seit Jahren propagiert die Kommunale Initiative ein Konzept zur Verkehrslenkung, das Hand und Fuß hat. Um den immer mehr zunehmenden PKW-Verkehr und den Durchgangsverkehr zu reduzieren, die Luftverschmutzung zu bekämpfen, müssen einschneidende Veränderungen her. Tausende von Pendler strömen jeden Tag in die Stadt und parken in den Wohngebieten. Das Mainufer vor dem Schloss wird von ihnen zu einem kostenlosen Massenparkplatz missbraucht. In der Nachbarschaft sind für Millionen von Euro Parkhäuser und Tiefgaragen gebaut, die nicht ausgenutzt werden.

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Baumschutz absolut notwendig

© shutterstock tree hugging

Vor kurzem ist mal wieder ein im Bebauungsplan als „zu erhalten“ gekennzeichneter großer Baum gefällt worden. Diesmal im nördlichen Teil des Neubaugebietes Rotäcker in Schweinheim. Man kann nur hoffen, dass die Stadt diesen erneuten Baumfrevel mit Nachdruck verfolgt und ahndet. Die KI hat dies zum Anlass genommen, im Stadtrat einen Antrag für eine Baumschutzverordnung zu stellen. Die Beispiele der illegalen Baumfällungen und des Baumfrevels aktuell und in den letzten Jahren geben der KI Recht.

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