Kommunales aus Aschaffenburg

SPARKASSE: MEHR GEWINN, WENIGER SERVICE, HÖHERE GEBÜHREN

Die Sparkasse Aschaffenburg Miltenberg feiert sich für ein „sehr erfreuliches Ergebnis“ und einen Gewinn von 24,1 Millionen Euro im Jahr 2025. Der Vorstand spricht von einer Erfolgsspur, von Wachstum und Stabilität. Doch ein genauer Blick zeigt eine andere Realität, zumindest für viele Kundinnen und Kunden. Während die Gewinne steigen, sinkt gleichzeitig die Präsenz vor Ort. Filialen werden geschlossen, Beratungsangebote konzentriert, persönliche Ansprechpartner verschwinden. Was als „Modernisierung“ verkauft wird, bedeutet für viele Menschen längere Wege und weniger Service. Gleichzeitig steigen die Gebühren für Kontoführung und Bankdienstleistungen. Ein Trend, der viele Haushalte zusätzlich belastet.

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Ostermarsch AB: Kriege verweigern – Frieden schaffen!

Trotz einer sehr kurzen Mobilisierungsphase sind, wie Beobachter feststellten, etwa 120 bis 150 Menschen dem Aufruf zum Aschaffenburger Ostermarsch 2026 gefolgt – demnach etwa 10 Prozent mehr als im letzten Jahr. Insbesondere der Jugend-Anteil war sicht- und hörbar größer. Das ist sicherlich der heuer federführenden Veranstalterin DIE LINKE mit ihrer neu erstarkten Jugendorganisation zu verdanken. Aschaffenburg war damit eine von zwölf Ostermarsch-Städten Bayerns und einer von 120 Austragungsorten in der Republik. Die zwar schwach, aber immerhin doch gestiegene Teilnahmezahl liegt im bundesweiten Trend.

Den Aufruf unterstützt haben etwa die gleichen Organisationen wie die Jahre zuvor, mit dabei auch wieder die Kommunale Initiative (KI).

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Ostermarsch – nötiger denn je!

SAMSTAG, 4. APRIL | 11:00 UHR THEATERPLATZ
Aus dem diesjährigen Aschaffenburger Aufruf:
Wir sollen ‚kriegstüchtig‘ werden, meinen zumindest Politiker wie Friedrich Merz und Boris Pistorius. Überall auf der Welt sterben unzählige unschuldige Menschen in Kriegen und Konflikten. In der Ukraine wurden Hunderttausende Menschen getötet. In Gaza sterben Zivilist*innen unter Bombardierungen, trotz eines vermeintlichen ‚Waffenstillstandes‘, im Sudan tobt ein brutaler Bürgerkrieg, Rojava muss weiterhin gegen die türkische Regierung und die selbsternannten syrischen Machthaber verteidigt werden, im Iran haben die USA und Israel einen völkerrechtswidrigen Krieg begonnen.
–> Die Lage birgt insgesamt eine größere Weltkriegsgefahr als je zuvor!
Mehr dazu auf www.attac-aschaffenburg.de!*
Dort heißt es zusammenfassend:
Verzweiflung darf nicht die Antwort auf die katastrophale Weltlage sein. Es wird immer klarer: Friedenspolitik, Kampf gegen Rechts, Umwelt- und Gewerkschaftsbewegung gehören zusammen! Menschen auf der ganzen Welt tragen ihren Protest gewaltfrei auf die Straße – Zeichen der Hoffnung, die auch wir setzen möchten – für eine nachhaltige Friedenspolitik und ein besseres Morgen!“ 
*) Die Kommunale Initiative ist Mitglied von Attac.