Kommunales aus Aschaffenburg

Klinikum: Transparenz? – Jetzt Fakten auf den Tisch!

Die KI fordert von Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Trägern des Klinikums einen verbindlichen Plan mit messbaren Zielen zur Reduzierung des Defizits sowie eine regelmäßige öffentliche Berichterstattung über Defizite, Ursachen und Fortschritte. Die Defizite des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau sind kein neues Phänomen. Sie steigen seit Jahren und belasten Stadt und Landkreis massiv (seit 2016 ca. 170 Millionen Euro). Für 2026 plant das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau ein Defizit von 31,8 Millionen Euro. Das bedeutet jedoch noch keine belastbare Trendwende. Die Größenordnung bleibt weiterhin erheblich und belastet den Haushalt der Stadt Aschaffenburg enorm!

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Verschattung auf der Grünbrücke: Beharrlichkeit zahlt sich aus

Die KI hat vor einiger Zeit die Forderung aufgestellt, dass die Stadt endlich für wirksamen Schatten an den Sitzplätzen der Grünbrücke an der Großmutterwiese sorgt – besonders mit Blick auf ältere Menschen und immer heißere Sommer. Jetzt gibt es eine Lösung.

Ganz schnell ging es nicht. Bereits im Seniorenbeirat war dies ein Thema. Anfang Juli hatten wir die Stadt aufgefordert, die unbefriedigende Situation noch einmal zu prüfen. Die Pergola war nicht begrünt, die Sitzbänke lagen spärlich verschattet in der Sonne. Gerade wegen des benachbarten Seniorenwohnheims sahen wir Handlungsbedarf.

Nach mehreren Nachfragen liegt nun eine konkrete Antwort des Garten- und Friedhofsamts vor: Eine zusätzliche Bespannung der Pergola scheidet nach Auskunft des Herstellers wegen der zusätzlichen Windlast aus. Dafür soll die Konstruktion neu mit schnell wachsendem Hopfen bepflanzt werden. Bereits 2027 soll dadurch spürbar mehr Schatten entstehen. Zusätzlich will die Stadt im Herbst 2026 sieben Bäume rund um das Rondell pflanzen. Auch das Thema „mobiles Grün“ soll neu angegangen werden. Dafür herzlichen DANK an das Garten– und Friedhofsamt!

Das zeigt: Beharrliches Nachfragen und Dranbleiben wirken. Wenn die Stadtverwaltung unsere sachlich begründeten Forderungen ernst nimmt, können am Ende vernünftige Lösungen stehen. Was meinen Sie? Schreiben Sie uns unter  info@kommunale-initiative.de

Jürgen Zahn, Stadtrat der KI
*) unbequem aus Verantwortung

Bürger bringen ihre Themen in den Stadtrat

Sehr gut besucht war die Bürgerversammlung am 16. Oktober in der Stadthalle. Positiv fiel auch die Leitung durch den neuen Oberbürgermeister Markus Schlemmer auf. Er führte ruhig und sachlich durch den Abend und übergab Detailfragen dort an die Fachleute der Verwaltung, wo deren Sachkenntnis gefragt war. Genau dafür ist eine Bürgerversammlung da: Bürger können Fragen stellen, Probleme benennen und konkrete Anträge einbringen. Werden diese angenommen, sind sie Empfehlungen an den Stadtrat und müssen nach Art. 18 Abs. 5 der Bayerischen Gemeindeordnung innerhalb von drei Monaten behandelt werden.

Die Themen zeigten die ganze Bandbreite kommunaler Politik: eine Informationsfreiheitssatzung für Aschaffenburg, mehr Grün und Entsiegelung, PV-Anlagen und Nachbarschaftsstrom sowie die Zukunft der Nilkheimer Eisenbahnbrücke. Dort soll geprüft werden, ob Sanierung und Erhalt der bestehenden Durchfahrtshöhe eine Alternative zum Neubau darstellen. Auch Verkehrsthemen nahmen breiten Raum ein: E-Scooter, Gehwegparken, mehr Geschwindigkeitskontrollen und eine wirksamere Überwachung des ruhenden Verkehrs, etwa durch Scan-Cars. Die Bürgerversammlung macht Mut: Viele Menschen wollen ihre Stadt nicht nur verwalten lassen, sondern aktiv mitgestalten. Jetzt ist der Stadtrat am Zug. Die Anträge aus der Bürgerversammlung müssen zügig, transparent und nachvollziehbar im Stadtrat behandelt werden. Was meinen Sie dazu? Schreiben Sie uns unter info@kommunale-initiative.de

Ihr Stadtrat – Jürgen Zahn
*) unbequem aus Verantwortung