Schüler fordern: Radikaler Wandel der Klimapolitik notwendig!

Schüler fordern: Radikaler Wandel der Klimapolitik notwendig!

Der Druck der weltweiten Schülerproteste für eine andere Klimapolitik ist beeindruckend und dringend notwendig. Renommierte Klimawissenschaftler informieren uns seit Jahrzehnten über die massiven Klimaprobleme. Mehr als 23000 Wissenschaftler haben mittlerweile unter „scientists for future“ eine Stellungnahme unterzeichnet und meinen, „die Anliegen der jungen Menschen sind berechtigt“. Das meinen wir auch.

Mittlerweile ist Greta Thunberg – die schwedische Initiatorin der weltweiten Proteste – für den Friedensnobelpreis nominiert. Und was machen hohe Abgeordnete? Im deutschen Bundestag wird darüber diskutiert, ob junge Menschen in ihrem Engagement gegen den Klimawandel die Schule schwänzen dürfen. Und die FDP ist sich nicht zu schade für folgenden Kommentar: „Klimapolitik ist nichts für Schulschwänzer, sondern für Profis“. Entlarvender kann wirtschaftsliberale Politik nicht sein. So wächst die oft beklagte Politikverdrossenheit, denn seit Jahren wird nur geredet und nichts unternommen. Aufregung wegen 2° – 3° Temperaturanstieg? Ja klar, denn sie können zum Beispiel bei hohem Fieber den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen. Und die Erde liegt in hohem Fieber. Auch im normalen Schulalltag steht die Sorge um gefährdete Gesundheit nicht über der Schulpflicht. Und wer ist so anmaßend und will den jungen Menschen eine gesunde Zukunft absprechen? Bei der ersten Demo in Aschaffenburg sollen es nach offiziellen Angaben 1200, jetzt am 15.3.2019 sogar 1500 Schüler und Schülerinnen gewesen sein, die ihrem Demozug ein Transparent „Verkehrswende statt Weltende“ vorantrugen. Sie streiken und nehmen Verweise in Kauf. Die KI ist an ihrer Seite und ruft ihnen zu: Lasst euch nicht – wie z. B. in Aschaffenburg geschehen – durch Androhung von Verweisen einschüchtern! Macht weiter so!

Siehe auch Pressemitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Unterfranken