Die KI fordert: Die Schließung der Naturkita Wunderwiese muss nochmals beraten werden. Vor allem braucht es endlich Kommunikation auf Augenhöhe mit den betroffenen Eltern!
Was hier passiert ist, ist kommunikativ und im Ergebnis ein Desaster. Die Eltern erfuhren aus der Presse, dass die Naturkita Ende September geschlossen werden soll. Keine frühzeitige Information, kein gemeinsames Gespräch über mögliche Lösungen – stattdessen wurden die Familien und Kinder vor vollendete Tatsachen gestellt. Im Feriensenat stimmte eine Mehrheit aus CSU und SPD eiskalt der Schließung zu. Unser Antrag, die Entscheidung zu vertagen und zunächst offene Fragen zu klären, wurde abgelehnt. Auch eine Übergangslösung fand keine Mehrheit. Natürlich muss auch der Betrieb einer Kindertagesstätte wirtschaftlich betrachtet werden. Bei dauerhaft niedrigen Kinderzahlen darf man die Kosten nicht ignorieren. Aber eine kommunale Kita ist eben kein beliebiger Wirtschaftsbetrieb. Hier geht es um Kinder, Eltern, Betreuungssicherheit und Vertrauen in die Stadt.v
Besonders befremdlich: Die Verwaltung hatte die Stilllegung bereits festgelegt und der Stadtrat sollte sie ursprünglich lediglich „zur Kenntnis“ nehmen. Eine Einrichtung, die vom Stadtrat beschlossen und mit erheblichem Aufwand (ca. 510.000€) geschaffen wurde, wird geschlossen und die Politik soll nur noch zuschauen?
Dieses Vorgehen ist ein Schlag ins Gesicht der betroffenen Eltern und Kinder. Stadtspitze, CSU und SPD hätten die Chance gehabt, Zeit für Gespräche, eine Übergangslösung und eine tragfähige Entscheidung zu schaffen. Gerade von Parteien, die für sich soziale Verantwortung beanspruchen, hätte man mehr Rücksicht auf die betroffenen Familien erwarten dürfen.
Wer Politikverdrossenheit beklagt, darf Politik nicht so machen. Vertrauen entsteht durch Beteiligung, Transparenz und Respekt und nicht durch Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg. Was meinen Sie dazu? Schreiben Sie uns: info@kommunale-initiative.de
Ihr Stadtrat Jürgen Zahn*) unbequem aus Verantwortung

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