Die Kommunale Initiative fordert endlich konsequente Maßnahmen gegen die zunehmende Hitze in Aschaffenburg. Mehr Schatten, mehr Bäume, Sprühnebel, Entsiegelung und ein wirksamer Hitzeschutz dürfen nicht länger auf die lange Bank geschoben werden. Hitze ist längst kein Komfortproblem mehr – sie kostet Menschenleben.
Die satirische Performance „Klimakatastrophe abwenden, bevor unsere Zukunft baden geht!“ organisiert vom „Amt Für Chaos“ am Brunnen in der Herstallstraße war deshalb weit mehr als ein Sommer-Gag. Auslöser war Markus Söders viel diskutierter Rat angesichts der Hitzewelle: „Einfach mal schwimmen gehen.“ Diesen Spruch nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wörtlich – und verwandelten den Brunnen kurzerhand in ein symbolisches Freibad. Vorstand Sylvia Simić und Stadtrat Jürgen Zahn waren dabei.
Was zunächst zum Schmunzeln anregte, hatte einen ernsten Kern. Die vergangene Hitzewelle hat erneut gezeigt, dass extreme Temperaturen insbesondere für ältere und kranke Menschen lebensgefährlich sind. Bundesweit sterben jedes Jahr tausende Menschen vorzeitig an den Folgen großer Hitze (Quelle: www.rki.de). Auch Aschaffenburg ist betroffen: Die Stadt zählt zu den heißesten Regionen Bayerns und leidet zunehmend unter langen Hitzeperioden.
Satire darf überspitzen – sie soll zum Nachdenken anregen. Genau das ist mit der Aktion gelungen. Viele Passantinnen und Passanten blieben stehen, kamen ins Gespräch und diskutierten über die Folgen des Klimawandels und notwendige kommunale Maßnahmen.
Die KI begrüßt dieses kreative Engagement ausdrücklich. Denn eines ist klar: Baden allein wird die Klimakrise nicht lösen. Was wir brauchen, sind entschlossenes politisches Handeln und eine Stadt, die ihre Bürgerinnen und Bürger wirksam vor den Folgen extremer Hitze schützt. Was meinen Sie dazu? Schreiben Sie uns: info@kommunale-initiative.de
Ihr Stadtrat Jürgen Zahn*) unbequem aus Verantwortung

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