Umweltstraße: Warum Verstöße nicht ahnden? – Warum Vorschläge in die Schublade?

Umweltstraße: Warum Verstöße nicht ahnden? – Warum Vorschläge in die Schublade?

Als hätten wir dies nicht schon seit Monaten angemahnt: Bitte Verstöße ahnden! Die Durchfahrt durch die Umwelt-Luitpoldstraße kostet 30 Euro Strafe – die Polizei macht nix. Die Durchfahrt durch die Fußgängerzone Frohsinn kostet ebenfalls 30 Euro – die Stadt ist zuständig und macht auch nichts! Auch nachdem wir hochgerechnet hatten, dass allein bei 1.500 Verstößen pro Tag in der Luitpold- und 1.000 Verstößen in der Frohsinnstraße einmal 45.000 Euro und bei der anderen 30.000 Euro Strafe pro Tag zusammenkommen – nur Lächeln und Schulterzucken im Stadtrat und bei Verwaltung. Hochgerechnet aufs Jahr wären das rund 12 Millionen Euro in der Luitpold- und 9 Millionen Euro in der Frohsinnstraße. Dabei dürfte die Stadt in der Frohsinnstraße die Kontrolle selbstständig durchführen. Wer dies ablehnt, möchte wohl die BMW-Poser nicht verprellen und verzichtet auf Kosten der Bürger auf Einnahmen von Ordnungsgeldern. Damit werden die Verstöße nicht nur geduldet, sondern sogar noch abgesegnet.

Um die Umwelt-Luitpoldstraße wirksam werden zu lassen ist die Ausweitung auf die ganze Straße nötig. Gleichzeitig wären die Busfahrten von täglich 800 auf 400 reduzierbar, weil stadteinwärts die Haltestelle Stadthalle auf die Rückseite an die Agathakirche verlegt werden kann. Hier steigen nur ganz wenige Busnutzer aus. Dafür steigen zehn mal so viele vor der Stadthalle ein. Die Fußgänger würden uns diese Reduzierung der Busse danken. Den KI-Vorschlag nun in der Presse abzuqualifizieren zeigt nur, dass Scheuklappen ungeeignet sind bei der Verfassung sachlicher Berichte. Wir bleiben dabei: Einfahrt-Verboten-Schild anbringen, Busse halbieren, Zebrastreifen für Fußgänger einführen und über Kamera die Verstöße dokumentieren! Und wenn in der Frohsinnstraße tagsüber mit eigenen Kräften kontrolliert wird, fährt da nach einer Woche keiner mehr durch.