GROSSE DRÜSENAMEISE IN LEIDER: STADT MUSS ENDLICH HANDELN

GROSSE DRÜSENAMEISE IN LEIDER: STADT MUSS ENDLICH HANDELN

Was in anderen Städten bereits zu beschädigten Gehwegen, zerstörten Betonflächen und Problemen an technischen Anlagen führt, ist auch in Aschaffenburg längst kein abstraktes Thema mehr. Im Stadtteil Leider breitet sich die Große Drüsenameise aus, deren Bekämpfung wegen der möglichen Bildung riesiger Superkolonien besonders schwierig ist. Seit dem Frühjahr 2025 ist die Problematik den zuständigen Stellen der Stadt bekannt. Passiert ist bislang wenig.

Ein in der Bürgerversammlung im Oktober 2025 mehrheitlich beschlossener Antrag wurde bis heute nicht im Stadtrat behandelt. Das ist politisch wie rechtlich problematisch. Nach Art. 18 Abs. 5 der Bayerischen Gemeindeordnung müssen Empfehlungen aus Bürgerversammlungen innerhalb von drei Monaten im Stadtrat behandelt werden. Diese Frist ist längst überschritten. Wer Bürgerbeteiligung ernst nimmt, darf einen solchen Bürgerantrag nicht einfach liegen lassen. Dabei ist die Lage ernst. Die Große Drüsenameise kann Wege und Fundamente unterhöhlen, Kabel beschädigen und in Häuser eindringen. Der Blick in andere Städte, zeigt, dass schnelles, koordiniertes und entschlossenes Handeln notwendig ist. Auch in Hösbach geht die Gemeinde bereits aktiv gegen die Ausbreitung vor. In Leider dagegen warten die Bürgerinnen und Bürger weiter auf Transparenz, Informationen und einen klar abgestimmten Maßnahmenplan der Stadt.

Die Menschen in Leider haben ein Recht darauf, dass ihre Sorgen gehört und ihre Anträge behandelt werden. Bei einer potenziell invasiven Art gilt mehr denn je: Abwarten verschärft das Problem. Und Ruckzuck sind auch andere Stadteile betroffen. Jetzt ist entschlossenes Handeln gefragt. Die KI deshalb dazu Anfang April einen Stadtratsantrag gestellt. Wie ist Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie uns unter der info@kommunale-initiative.de

Ihr Stadtrat Jürgen Zahn*) unbequem aus Verantwortung

ki-ab

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