Spendenaufruf wegen Abschiebungen nach Afghanistan

Spendenaufruf wegen Abschiebungen nach Afghanistan

Foto privat: Aktion gegen die Abschiebung vor der City-Galerie am 07. Juni

Anfang Juni wurde der 23-jährige Fahim von der Polizei morgens um 6 Uhr aus seiner Wohnung in Aschaffenburg abgeholt. Daraufhin wurde er fast eine Woche in München inhaftiert und anschließend am 8.6. nach Afghanistan abgeschoben.

Spendenaufruf:
Um u. a. die Kosten für den Anwalt des kürzlich abgeschobenen jungen Mannes zu decken und ihn über eine Hilfsorganisation in Afghanistan zu unterstützen, rufen wir zu Spenden auf:
Spendenkonto: IBAN DE 67 7955 0000 0005 1788 01
Verwendungszweck: Fahim

Fahim lebt seit August 2015 in Aschaffenburg. Er hat keine Freund*innen oder Verwandten in Afghanistan. Seine Familie lebt seit seiner Kindheit im Iran. Doch auch dorthin kann er aufgrund der lebensbedrohlichen Grenzkontrollen nicht gehen. Sein neues Zuhause war Aschaffenburg. Doch der Folgeantrag durch seinen Anwalt wurde vom BAMF und vom Verwaltungsgericht abgelehnt. Es bestehe laut ihrer Ablehnung keine Gefahr für Leib und Leben. Und das obwohl Abschiebungen nach Afghanistan schon lange intensiv in der Kritik stehen. Afghanistan ist und bleibt aus unserer Sicht kein sicheres Herkunftsland und wurde 2020 vom Global Peace Index zum zweiten Mal in Folge zum unsichersten Land der Welt erklärt.

Bereits 2017 sprach sich eine breite Mehrheit des Aschaffenburger Stadtrats gegen Abschiebungen nach Afghanistan aus. Als Resultat aus diesem Beschluss fordern wir die Stadt dazu auf, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um weiteren Abschiebungen nach Afghanistan entgegenzuwirken.

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