KI: neuer Vorstand – weiter den Finger in die Wunden der Administration legen

KI: neuer Vorstand – weiter den Finger in die Wunden der Administration legen

Bereits am 26. April 2021 fand die Jahreshauptversammlung 2021 der Kommunalen Initiative-KI als Hybrid-Veranstaltung, d. h. in einer Mischform von Präsenz- und Online-Konferenz statt.

Die Wahlen erbrachten einen neuen Vorstand bestehend aus: Brigitte Bert, Sinisa Simic, Alexander Beer (Foto oben v. l. n. r.) und dem Kassier Michael Büdel (nicht im Bild).

Nach den satzungsgemäßen Rechenschafts- und Kassenberichten sowie einem Bericht zur Stadtratsarbeitfolgten eine eingehende Aussprache und die einstimmige Entlastung des Vorstands. Zur Reform der Organisations- und Vortandsarbeit wurde die Satzung angepasst.

Die nicht zuletzt durch den Lockdown etwas ins Hintertreffen geratene Basisorientierung der regelmäßigen Mitgliederversammlungen und Gesprächsrunden soll wieder gestärkt werden. Weiterhin wurden Arbeitskreise zu den Themen Medien/Presse/Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit/Technik und Stadtrat/Fraktion eingerichtet.

Wie viele andere Parteien, Vereine und Organisationen leidet auch die Arbeit der KI unter den Bedingungen des Lockdowns, gerade was den Organisations-Nachwuchs betrifft.

Große gesellschaftliche Herausforderungen – vor allem für die junge Generation – sind zu bewältigen. Auch und vor allem auf kommunaler Ebene ist der Handlungsbedarf bezüglich der klimarelevanten und sozialen Themen enorm.

 Trotz alledem sahen die Anwesenden zuversichtlich den kommenden Monaten entgegen:
Die KI wird weiterhin kritisch auf neuralgische Punkte aufmerksam machen und den Finger in die Wunden der Adminstration legen – sei es bei den verkehrstechnischen Problemen in Stadt und Umkreis, bei fehlgeleiteter Bau(land)strategie und vor allem bei der Beförderung der Klimaprobleme durch zusätzlichen und unnötigen Raubbau an der Natur durch kommerzielles Abholzen von großen Einzelbäumen und wichtigen Waldstücken.“, so Birigitte Bert.

Die KI bekräftigt die Notwendigkeit zum Meinungs- und Informations-Austausch und ruft zu einem breiten Handlungsbündnis auf. Ältere und junge Menschen müssen sich gegenseitig unterstützen und in beiderseitigem Interesse voneinander lernen. „Nur ein breites gesellschaftliches Bündnis wird Lösungen für die gewaltigenProbleme ermöglichen, die vor uns liegen! Wir fordern auf, sich zu beteiligen, wo immer es möglich ist und nötig erscheint!“, hoben die beiden KI-Stadträte Büttner und Zang hervor, die sich mit der Niederlegung ihrer Vorstandsämter nun noch stärker auf die Stadtratsarbeit konzentrieren können.