Verkehrsplanung: KI unterstützt Variante 3

Verkehrsplanung: KI unterstützt Variante 3

Großzügige Fußgängerareale und Klimaverbesserung nötig – Lärm und Schadstoffe raus aus der Innenstadt!

Drei Varianten zur Innenstadtberuhigung und Verkehrsvermeidung wurden im Stadtrat vorgestellt. Die Variante 3 mit einer „Umweltzone“ vom Dalberg bis zum Hauptbahnhof hat sich als beste Variante gezeigt um Klimaziele und saubere Luft zu erreichen.

Wir können bei allen Varianten den Versuch erkennen zu Verbesserungen zu gelangen. Leider bleibt bei der Variante 1 – die Einführung der Tempo-30 Zone für die gesamte Innenstadt – das Ergebnis hinter den Erwartungen weit zurück. Lediglich die Beruhigung der Luitpoldstraße wäre ein erster Schritt.

Die Variante 2 – ein Vorschlag des ADFC mit einer Einbahnstraßenregelung um die Kernstadt – hat dagegen schon weiter gehende Vorteile. Diese Variante führt zumindest zu einer Halbierung des Durchgangsverkehrs von 13.000 Kfz auf 7000 Kfz pro Tag in der Trasse Landingstraße/Freihof. Am Herstallturm. werden statt der bisher 17.000 Kfz laut Gutachter in diesem Modell immer noch 12.900 Kfz diese Straße benutzen.

Die weitestgehende Alternative ist die Variante 3, die auch von den Gutachtern favorisiert wird.

Sie entspricht vom Grundsatz her den Vorstellungen der KI und wird von unserer Fraktion voll und ganz unterstützt. Den Ausführungen der Gutachter ist hier nichts hinzuzufügen. Der innerstädtische Durchgangsverkehr darf nicht mehr vor den Nasen der Fußgänger*innen vorbeigeführt werden. Um im Kfz von einem Stadtteil zum anderen zu gelangen, muss der Ring benutzt werden. Dafür wurde er auch gebaut.

Aber – wer Recht hat, hat noch lange nicht das Richtige durchgesetzt. Eine politische Entscheidung ist nötig – und die wird von den hier sitzenden Parteien und Gruppierungen gefällt – oft entgegen wissenschaftlich begründeter Notwendigkeiten. Wir meinen: Ohne entscheidende Beteiligung der Bürger*innen darf hier nichts festgelegt und ausgeschlossen werden.

Präsentation Gutachter