B26: keine 4-spurige Stadtautobahn mit neuen Ampelstaus!

B26: keine 4-spurige Stadtautobahn mit neuen Ampelstaus!

Trotz Klima- und Corona-Krise – Bauamt will Millionen in den unnötigen Ausbau der B26 am Schönbusch stecken.

Der Ausbau der Kreuzung Waldfriedhof am Schönbusch mit 4-spuriger B26 soll für 2,5 Mio Euro im ersten Bauabschnitt erfolgen. So will es das staatliche Bauamt. Davon soll die Stadt 0,7 Mio zahlen. Weitere 10 Mio Euro für den fragwürdigen 4-spurigen Ausbau am Schönbusch soll in Zeiten von Milliarden-Löchern in den staatlichen und kommunalen Haushalten folgen. Außerdem soll die stattliche Pappelreihe am Waldfriedhof komplett gefällt werden.

Die KI hat hier klare Positionen im Stadtrat.

1. Zurückstellen dieser Ausbaupläne aufgrund der Finanzlage wegen der Coronakrise.

2. Wenn Ausbau, dann keine Großkreuzung mit Ampelschaltungen und Ampelstau sondern Einrichtung eines Kreisverkehrs um für einen flüssigen Ablauf des Verkehrs zu sorgen.

3. Erhalt der Pappelallee am Waldfriedhof.

Die Argumente des Bauamtes, dem die städtischen Planer folgen:

Die Leistungsfähigkeit der Knotenkreuzung mit Ampel könnte nicht durch flüssige Kreisverkehre ersetzt werden! Dies behaupten die Ausbaubefürworter bis heute, obwohl es funktionierende Kreisverkehrsplanungen gegeben hat. Jeder in der Stadt kann erkennen, dass der City-Kreisel oder die in der Würzburger Straße funktionieren. Selbst an der B469/B26 funktionieren diese Kreisel. Das staatliche Bauamt will lieber Ampelstaus statt flüssige Knoten. Klare Aussagen von Verkehrsplanern werden in den Wind geschlagen und funktionierende Kreiselpläne bleiben in der Schublade. Wir meinen: Die Stimmung hat sich in Richtung Vernunft gedreht, die Menschen wollen eine Verkehrswende und keine 4-spurige Stadtautobahn B26 mit neuen Ampelstaus! Gerade in Zeiten der Klima- und Corona-Krise sind solche Ausbaupläne erneut zu überprüfen.