Kein Glyphosat auf unseren Äckern!

Kein Glyphosat auf unseren Äckern!

Die Kommunale Initiative hat vor einem Jahr den Antrag eingebracht, dass auf den rund 36 Hektar Ackerflächen der Stadt Aschaffenburg, die an Landwirte verpachtet werden, kein Glyphosat und andere Pestizide verwendet werden dürfen. Dies sollte in die entsprechenden Verträge eingefügt werden. Außerdem sollte die Stadtverwaltung offensiv für eine pestizid- und herbizidfreie Pflege von Haus- und Kleingärten hinweisen. Gemeinsam mit den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg sollte die Region des fränkischen Untermains sich zu einer glyphosatfreien Zone entwickeln. Im März 2018 wurde dieser Antrag auf einem Runden Tisch mit Landwirten beraten. Ergebnis: Auf einen Einsatz von Glyphosat wurde in den letzten Jahren verzichtet. Eine Bereitschaft generell auf den Einsatz von Pflanzengiften zu verzichten war allerdings nicht da. Darüber erfuhr die Öffentlichkeit nichts. Erst nach dringlichem Nachfragen wurde diese Woche im Stadtrat der Antrag der KI behandelt. Die gute Aussage: Die Stadtverwaltung will den Einsatz von Glyphosat auf städtischen landwirtschaftlich genutzten Flächen untersagen. Allerdings sollen die Verträge nicht geändert werden. Darin ist mit einer Hintertür trotzdem die Möglichkeit der Verwendung chemischer Pflanzengifte möglich wenn die Landwirte der Meinung sind eine „wirtschaftliche Schadensschwelle“ sei überschritten. Eine Kontrolle der Verwaltung findet nicht statt. Wir bleiben dabei: Die Pächter solcher städtischer Flächen sollten verpflichtet werden eine biologische Landwirtschaft ohne Gifte zu betreiben. Nur Biobetriebe sollten diese Flächen bekommen. Das sind wir unserer Gesundheit und den bedrohten Bienen schuldig!
Für einen glyphosatfreien fränkischen Untermain!

 

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