Vor dem Hintergrund der Aufzüge rechtsextremer Organisationen der letzten Jahren in der Stadt lädt die Kommunale Initiative (KI*) im Verein mit dem Bündnis gegen Rechts (BgR) ein zur diesjährigen
Holcaust-Gedenkveranstaltung
am Dienstag den 27. Januar 2026 um 19:00 Uhr
im Demokratischen Kurdischen Gesellschaftszentrum Aschaffenburg (DKGZ), Ottostraße 14.
Unter dem Titel „Wacht ojf, ´s brent!“ bieten Maren Sequens und Reinhard Frankl unter anderem Songs in der Traditions-Pflege jiddischer Kultur dar. Dazwischen wird es Statements zur landes- wie weltweiten aktuellen Rechtsentwicklung geben.
Der 27. Januar, der Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee ist bekanntlich seit 1996 ein bundesweiter gesetzlich verankerter Gedenktag an die Opfer des „Nationalsozialismus“. 2005 haben ihn die Vereinten Nationen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag ausgerufen.
Die ehemalige Leiterin der Öffenlichkeitsabteilung von medico international, Katja Maurer, hat an der letztjährigen Veranstaltung vor der Tafel für die „unvergessenen Antifaschischisten und Opfer des Naziterrors, deren Leidensweg hier hinter der Sandkirche im ehemaligen Gefängnis begann“ dazu ermahnt, dass es gerade angesichts des Versagens vor der Geschichte beim Zulassen rassistischer Gewalt und völkermörderischer Konflikte ebenso wichtig sei, sich der Täter und der Täterstrukturen zu erinnern, die die ungeheuerlichen NS-Verbrechen möglich gemacht haben.
Die KI* will mit der Einladung zur diesjährigen Gedenk-Veranstaltung diese Mahnung weiter tragen – als Mitglied im BgR und gemäß eines ihrer Wahlkampfslogans „Nazis und rechte Hetze konsequent bekämpfen!“

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